Qualitätsregelkreise Lehre und Studium

Allgemeine Beschreibung

Die Hochschule hat in ihrer Qualitätssatzung von 2004 Regelkreise im Grundsatz festgeschrieben. Inzwischen haben sich diese auf allen Ebenen der Hochschule etabliert. Auf den einzelnen Regelkreisebenen der Module, der Studiengänge, der Fakultäten, des Rektorats und der Verwaltung werden die jeweiligen Stärken und Kompetenzen der Ebenen optimal genutzt und deren Eigenverantwortung gefördert. Diese Regelkreise werden bestimmt durch 5 Punkte: Folgende Grafik soll den Ansatz der dadurch erreichbaren kontinuierlichen Verbesserungen visualisieren:

Regelkreis Ebene Rektorat /Hochschulleitung

Gesetzliche Aufgaben

Anhand der im Landeshochschulgesetz LHG festgelegten Aufgaben des Vorstandes ergeben sich bezogen auf das Qualitätssystem der Hochschule folgende Handlungsfelder und Verantwortlichkeiten - unter Einbeziehung der Gremien: Verantwortliche : Rektorat + Gremium Hochschulrat und Senat; ZPA, QM-Board

Zielvorgaben

Abgeleitet aus den gesetzlichen Vorgaben und den in der HFU-Vision Qualität festgelegten Zielen lassen sich folgende Zielvorgaben für den Regelkreis "Rektorat" formulieren:

Umsetzung/ Durchführung

Bei der Umsetzung sind zu unterscheiden:
  1. Die Umsetzungsschritte im Rahmen der bewährten (etablierten) Vorgehensweisen .

    Etablierte Vorgehensweisen : Im Regelfall läuft die Umsetzung und Durchführung der Aufgaben nach den festgelegten Arbeitsschritten ab, was sowohl den zeitlichen Ablauf (s. "Grüne Blätter", bzw. Hochschulinfo Furtwangen), als auch die Beteiligung der Betroffen und der Gremien anbelangt. Beispiele: Verabschiedung des Haushalts, Stellenzuweisung, Berufungsrichtlinie (einschließlich der Teilnahme eines Rektoratsmitglieds in der Berufungskommission)

    Etablierte Prozessdurchführungen in Zentrale Abteilungen : Unterstützt wird die Durchführung der Aufgaben durch Umsetzung der in den Routinen festgehaltenen Unterstützungsprozesse in der Studentischen Abteilung, dem Prüfungsamt, dem IMZ,
  2. Die Einleitung von Schritten/Änderungen, wenn sich Differenzen zwischen Zielvorgaben und der Zielerreichung zeigen (Soll-Ist-Vergleich) .
    Vorgehen bei Differenzen im Soll-Ist-Vergleich : Ergeben sich Schwierigkeiten im Ablauf, bzw. bei der kontinuierlichen Überprüfung der Zielerreichung (= Differenzen im Soll-Ist-Vergleich), werden nach sorgfältiger Analyse der Verantwortlichen und der zugeordneten Gremien adäquate Maßnahmen (s. u.) eingeleitet. Als wesentliche Gremien sind im Qualitätsbereich zu nennen: Die beiden Senatsausschüsse ZPA (Zentraler Prüfungsausschuss) und das QM-Board . Die Wirkung der Maßnahmen wird an der HFU konsequent evaluiert, um ggf. weitere Schritte einzuleiten. Eine Entwicklung solcher Maßnahmen findet neben der Bearbeitung in den Gremien, beispielsweise im Rahmen von Klausurtagungen des Rektorats unter Beteiligung der Dekane oder in den Zielvereinbarungsgesprächen zwischen Rektorat und Fakultäten statt. Als konkretes Beispiel ist hier zu nennen: Weiterentwicklung der Studiengänge in einer bestimmten Fakultät.

Messen, Feststellen der Zielerreichung, Detektieren von Differenzen im Soll-Ist-Vergleich

Neben kontinuierlicher Verfolgung der Zielerreichung im Rahmen der Gremienarbeiten werden strukturell folgende Instrumente angewandt:

Maßnahmen

Maßnahmen können sein: SPO-Änderungen, Änderung der Zulassungszahlen, Entwicklung neuer Studiengänge, Schließen von Studiengängen, Änderung der Prinzipien der Mittel- und Personalverteilung, Optimierung der Prozesse in den Zentralen Abteilungen, Anpassungen an Änderungen der Vorgaben -KMK, Gesetz, AR usw. Als konkretes Beispiel ist hier zu nennen: Die Umsetzung der Vorgaben der KMK zu den Bachelor und Masterstudiengängen. Diese Vorgaben werden in den zuständigen Gremien analysiert - an der HFU im Zentralen Prüfungsausschuss- und die Anforderungen in Form einer beschlossenen Vorgabe zur Modularisierung (siehe "Eckwertepapier") in die Fakultäten und Studiengänge eingespeist.

Maßnahmen, welche in den Bereich anderer Regelkreise fallen, werden über Zielvereinbarungen festgeschrieben. Darin wird auch der zeitliche Horizont für die Überprüfung der Wirksamkeit eingeleiteter Maßnahmen fixiert (s. Prozess "Zielvereinbarung").

Regelkreis Ebene Fakultät

Gesetzliche Aufgaben

Anhand der im LHG festgelegten Aufgaben des Fakultätsvorstands ergeben sich bezogen auf das Qualitätssystem und unter Einbeziehung der Gremien schwerpunktmäßig folgende Handlungsfelder und Verantwortlichkeiten: Verantwortlich : Fakultätsvorstand + Gremium Fakultätsrat, Fakultätsprüfungsausschuss

Zielvorgaben

Abgeleitet aus den gesetzlichen Vorgaben und den in der HFU-Vision Qualität festgelegten Zielen lassen sich folgende Zielvorgaben für den Regelkreis "Fakultät" formulieren:

Umsetzung/ Durchführung

Bei der Umsetzung sind zu unterscheiden:
  1. Die Umsetzungsschritte im Rahmen der bewährten (etablierten) Vorgehensweisen .

    Etablierte Vorgehensweisen

    Im Regelfall läuft die Umsetzung und Durchführung der Aufgaben nach den festgelegten Arbeitsschritten ab, was sowohl den zeitlichen Ablauf (s. "Grüne Blätter", bzw. Hochschulinfo Furtwangen), als auch die Beteiligung der Betroffen und der Gremien anbelangt. Beispiele: Verteilung der Mittel und Stellen an die Studiengänge bzw. für studiengangsübergreifende Schwerpunktaufgaben, …
  2. Die Einleitung von Schritten/Änderungen, wenn sich Differenzen zwischen Zielvorgaben und der Zielerreichung zeigen (Soll-Ist-Vergleich) .

    Vorgehen bei Differenzen im Soll-Ist-Vergleich

    Ergeben sich Schwierigkeiten im Ablauf, bzw. bei der kontinuierlichen Überprüfung der Zielerreichung (= Differenzen im Soll-Ist-Vergleich), werden nach sorgfältiger Analyse der Verantwortlichen und der zugeordneten Gremien adäquate Maßnahmen (s. u.) eingeleitet. Die Wirkung der Maßnahmen wird konsequent evaluiert um ggf. weitere Schritte einzuleiten.

Messen, Feststellen der Zielerreichung, Detektieren von Differenzen im Soll-Ist-Vergleich

Neben kontinuierlicher Verfolgung der Zielerreichung im Rahmen der Gremienarbeiten werden strukturell folgende Instrumente angewandt:

Maßnahmen

Maßnahmen können sein: SPO-Änderungen, gezielter Einsatz von Ressourcen zur Behebung von Defiziten, ggf. Erarbeitung von Änderungen von Studiengängen, Vorschlag/Entwicklung neuer Studiengänge, Anpassungen an Änderungen der Vorgaben -KMK, Gesetz, AR usw. Als konkretes Beispiel ist hier zu nennen: Die effektive und erfolgreiche Umsetzung der Bachelor-/ Master- Reform in den vergangenen Jahren)

Analyse von Problemen und die Erarbeitung der daraus resultierenden spezifischen Maßnahmen werden häufig im Rahmen von Klausurtagungen - mit Beteiligung der Mitarbeiter und der Studierenden - problemspezifisch durchgeführt. Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird dann in der Regel im Rahmen der Sitzungen des Fakultätsrates verfolgt.

Sollte sich die Unterstützung der Hochschulleitung als notwendig erweisen, wird dies im Rahmen von Zielvereinbarungen vereinbart und durchgeführt.
…

Regelkreis Ebene Studiengang

Gesetzliche Aufgaben

Laut LHG sind dem Verantwortlichen für diese Ebene - dem Studiendekan - folgende Verantwortungen übertragen: "Die mit Lehre und Studium zusammenhängenden Aufgaben, die ihm zur ständigen Wahrnehmung übertragen sind. Der Studiendekan hat insbesondere auf ein ordnungsgemäßes und vollständiges Lehrangebot hinzuwirken, das mit den Studien- und Prüfungsordnungen übereinstimmt. Er bereitet die Beschlussfassung über die Studien- und Prüfungsordnungen vor. Er koordiniert die Studienfachberatung und sorgt für Abhilfe bei Beschwerden im Studien- und Prüfungsbetrieb". Das verantwortliche Gremium ist die Studienkommission: "Zu den Aufgaben der Studienkommission gehört es insbesondere, Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Gegenständen und Formen des Studiums sowie zur Verwendung der für Studium und Lehre vorgesehenen Mittel zu erarbeiten und an der Evaluation der Lehre gemäß § 5 unter Einbeziehung studentischer Veranstaltungskritik mitzuwirken."
Verantwortlich : Studiendekan, Studienkommission, Studienprüfungsausschuss

Zielvorgaben

Abgeleitet aus den gesetzlichen Vorgaben und den in der HFU-Vision Qualität festgelegten Zielen lassen sich folgende Zielvorgaben für den Regelkreis "Studiengang" formulieren:

Umsetzung/ Durchführung

Bei der Umsetzung sind zu unterscheiden:
  1. Die Umsetzungsschritte im Rahmen der bewährten (etablierten) Vorgehensweisen

    Etablierte Vorgehensweisen
    Im Regelfall läuft die Umsetzung und Durchführung der Aufgaben nach den festgelegten Arbeitsschritten ab, was sowohl den zeitlichen Ablauf, als auch die Beteiligung der Betroffen und der Gremien anbelangt. Beispiele: Deputats-, Stunden und Prüfungsplanung; Finanzplanung und Mittelverteilung. Die Beratung im Studiengang wird durch die Sprechstunden des Studiendekans sowie durch alle Kollegen, die zugeordnete Mitarbeiterin im Prüfungsamt und die Fakultätssekretariate sichergestellt. Die wichtigsten Studieninformationen sind in Merkblättern für die Studierenden festgehalten. Beschwerden im Studienbetrieb werden von den zuständigen Professoren und dem Studiendekan aufgenommen. Bei prüfungsordnungsrelevanten Angelegenheiten ist der Studienprüfungsausschuss als weitere Instanz zuständig.
  2. Die Einleitung von Schritten/Änderungen, wenn sich Differenzen zwischen Zielvorgaben und der Zielerreichung zeigen (Soll-Ist-Vergleich)


  3. Vorgehen bei Differenzen im Soll-Ist-Vergleich
    Ergeben sich Differenzen im Soll-Ist-Vergleich, werden nach sorgfältiger Analyse der Verantwortlichen und der zugeordneten Gremien adäquate Maßnahmen (s. u.) eingeleitet. Die Wirkung der Maßnahmen wird in den Gremien verfolgt.

Messen, Feststellen der Zielerreichung, Detektieren von Differenzen im Soll-Ist-Vergleich

Neben kontinuierlicher Verfolgung der Zielerreichung im Rahmen der Gremienarbeiten werden strukturell folgende Instrumente angewandt:

Maßnahmen

Maßnahmen können sein: Anregung von SPO-Änderungen, gezielter Einsatz von Ressourcen zur Behebung von Defiziten, ggf. Erarbeitung von Änderungen der Studiengänge, Vorschlag/Entwicklung neuer Studiengänge, Anpassungen an Änderungen der Vorgaben -KMK, Gesetz, AR usw. Als konkretes Beispiel ist hier zu nennen: Die Umsetzung der Bachelor-/ Master- Reform)

Beratungsangebot gemäß der Bonus-/Malus-Regelung an der HFU

Analyse von Problemen und die Erarbeitung der daraus resultierenden spezifischen Maßnahmen werden häufig im Rahmen von Klausurtagungen mit Beteiligung der Mitarbeiter und der Studierenden - häufig im Fakultätsrahmen - problemspezifisch durchgeführt. Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird dann in der Regel im Rahmen der Sitzungen der Studienkommission und des Fakultätsrates verfolgt.

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Regelkreis Ebene Modul

Vorgaben

Die qualitätsrelevanten Vorgaben leiten sich für den Professor und Modulverantwortlichen aus der SPO, den damit verbunden Modulbeschreibungen und den gesetzlichen Vorgaben zur Lehrevaluation ab.

Verantwortlich : Professor, Modulverantwortlicher

Zielvorgaben

Abgeleitet aus den gesetzlichen Vorgaben und den in der HFU-Vision Qualität festgelegten Zielen lassen sich folgende Zielvorgaben für den Regelkreis "Modulebene" formulieren:

Umsetzung/ Durchführung

  1. Etablierte Vorgehensweisen
    Im Regelfall erfolgt die Umsetzung und Durchführung der Veranstaltungen nach den festgelegten Vorgaben gemäß Deputats-, Stunden und Prüfungsplanung. Die Beratung im Studiengang wird durch die Sprechstunden sichergestellt. Kultur an der HFU ist die Ansprechbarkeit der Lehrenden über die Sprechstunden hinaus, was sich in der familiären Atmosphäre der Hochschule in der Regel auch zwanglos ergibt. Für die Durchführung der Lehrevaluation gibt es an der HFU umfangreiche technische Unterstützung, der Ablauf selbst wird durch einen festgelegten Prozess unterstützt.
  2. Vorgehen bei Differenzen im Soll-Ist-Vergleich
    Ergeben sich Differenzen im Soll-Ist-Vergleich, beispielsweise im Rahmen der Lehrveranstaltungsevaluation, versucht der Verantwortliche im angemessenen Rahmen Verbesserungen einzuleiten, ggf. mit Unterstützung durch den Studiendekan. Konkret zu nennen sind hier das Angebot von Tutorien und Sonderveranstaltungen (z.B. "Lange Nacht der Mechanik"), der Einsatz von eLearning-Elementen etc.

Messen, Feststellen der Zielerreichung, Detektieren von Differenzen im Soll-Ist-Vergleich

Die wesentlichen Elemente sind hier die Analyse der Prüfungsleistungsergebnisse hinsichtlich der geforderten Learning Outcomes, der LV-Evaluation, sowie Gespräche mit Studierenden und Industrie (im Rahmen von Thesis und Praxissemestern)
Studiengangbezogen : Analyse von Studierendenbefragungen/ Absolventenbefragung

Maßnahmen

Maßnahmen können sein: Anregung von SPO-Änderungen, gezielter Einsatz von Ressourcen zur Behebung von Defiziten. Als konkrete Beispiele sind hier zu nennen: Weitere Tutorien oder die Unterstützung durch eLearning-Komponenten sowie Weiterbildungsmaßnahmen für Professoren und Lehrbeauftragte (Hochschuldidaktische Weiterbildung).